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      6-Woche

      6. SSW: Die Zellkugel wird zum Menschen

      Dein Baby macht in der 6. Schwangerschaftswoche enorme Entwicklungsschritte – der Embryo verwandelt sich allmählich zu einem winzigen Menschen. Dein Körper wiederum stellt sich auf die Schwangerschaft ein. Die Schwangerschaftshormone führen mitunter zu typischen Symptomen wie morgendlicher Übelkeit, von der 80 Prozent der Frauen im ersten Drittel einer Schwangerschaft betroffen sind. Das Heranreifen des Babys entschädigt aber für alle Unannehmlichkeiten. Denn im Ultraschall sind inzwischen Arm- und Beinansätze erkennbar.

      Trennlinie-Herz

      Die 6. SSW: Dein Baby nimmt menschliche Gestalt an

      Die Entwicklung deines Babys schreitet in der 6. Schwangerschaftswoche rasant fort. Der kleine Zellhaufen nimmt Gestalt an. Am oberen Ende des Embryos ist eine Ausbuchtung zu erkennen, die sich später einmal zum Kopf deines Babys ausformen wird. Zarte Wölbungen an den Seiten lassen erahnen, wo bald die Arme aus dem Körper wachsen. Wenn du in der 6. Woche schwanger bist, ist der Embryo ihr dir vier Wochen alt und etwa vier Millimeter groß.

      Das Neuralrohr bildet sich aus – die Einnahme von Folsäure ist für dich als Schwangere nach wie vor wichtig. Die Nieren und die Leber entstehen ebenfalls während der 6. Schwangerschaftswoche. Die künftigen Lungen sind jetzt als taschenartige Strukturen auszumachen. Der erste Atemzug deines Babys liegt in weiter Ferne – die Vorbereitungen dazu laufen jedoch auf Hochtouren. Der Magen und die Nieren nehmen ihre Arbeit auf und produzieren Magensaft und Urin.

      Das Herz deines Babys besteht in diesem Stadium aus vier einfachen Kammern – und schlägt. Es versorgt die Organe mit sauerstoffreichem Blut. Die Nabelschnur ist noch nicht komplett entwickelt, eine Vorstufe verbindet dich aber bereits mit deinem Kind und sichert die Versorgung.

      Bei Dir als Mama kommt es jetzt mitunter zu Beschwerden

      Manche Frauen spüren bis zur 6. Schwangerschaftswoche keine nennenswerten Veränderungen. Die meisten Schwangeren bekommen es aber spätestens jetzt mit den weniger angenehmen Seiten einer Schwangerschaft zu tun. Dafür sorgen die Schwangerschaftshormone.

      Das kann sich in folgenden Symptomen bemerkbar machen:
      • Verdauungsbeschwerden: Das Schwangerschaftshormon Progesteron führt zu Verstopfung. Die beste Gegenmaßnahme besteht in gesunder Ernährung mit reichlich Ballaststoffen. Außerdem solltest du als werdende Mama jetzt besonders viel trinken.
      • Spannungsgefühl in der Brust: Deine Brüste bereiten sich auf das Stillen vor. Sie können druckempfindlich sein und unangenehm spannen. Ein bequemer BH, den du auch nachts tragen kannst, hilft. Es kann zudem zu einer Dunkelfärbung der Brustwarzen kommen.
      • Morgendliche Übelkeit: Wenn du unter diesem Phänomen leidest, dann befindest du dich in Gesellschaft von 80 Prozent aller Schwangeren. Meist geht die Übelkeitsphase aber nach dem ersten Drittel der Schwangerschaft vorüber.
      • Unterleibsschmerzen: Auch in der 6. Schwangerschaftswoche verspüren werdende Mamas mitunter ein Ziehen im Unterleib. Die Muskeln und Bänder bereiten sich auf das Heranwachsen des Babys vor, lockern und dehnen sich. Das kann leichte Schmerzen verursachen, die aber harmlos sind.
      • Müdigkeit: Dein Körper leistet Großes. In deinem Bauch ist Leben entstanden, das nun versorgt wird. Dein Organismus bereitet sich auf das Wachstum des Babys vor. Dein Baby hat Vorrang, als Mama hingegen bist du häufig erschöpft. Gönn dir Ruhe, damit dein Körper die Herausforderungen einer Schwangerschaft meistern kann.
      • Vermehrter Harndrang: Die meisten Frauen verspüren im ersten Drittel der Schwangerschaft vermehrten Harndrang. Das liegt am muskelentspannenden Hormon Progesteron – denn dies entspannt und lockert eben auch den Blasenmuskel.

      6. Woche schwanger: Beim Ultraschall gibt es endlich was zu sehen 

      Ab der 6. Schwangerschaftswoche lassen sich Anzeichen für eine Schwangerschaft ertasten. Dein Gebärmutterhals wird fest und unbeweglich – das Pschyrembelsche Stock-Tuch-Zeichen. Außer dem Herzschlag deines Babys siehst du das Pulsieren der Nabelschnur. Die Ultraschalluntersuchungen werden immer spannender.
      Embryo_8.jpg

      6. Schwangerschaftswoche: Übelkeit minimieren – mit der richtigen Ernährung 

      Mit bewusster Ernährung in der Schwangerschaft kannst du viel gegen die morgendliche Übelkeit tun, die übrigens nicht nur am Morgen auftritt.
      • Nimm die erste Mahlzeit im Bett ein, damit dein Blutzuckerspiegel noch vor dem Aufstehen ansteigt. Leg Reiscracker oder Zwieback auf dem Nachttisch bereit und trink ein wenig Pfefferminztee dazu. Geh den Tag ruhig an.
      • Iss jetzt lieber viele kleinere Portionen als wenige große. Wenn du fünf- bis sechsmal am Tag kleinere Essensmengen zu dir nimmst, hältst du deinen Blutzuckerspiegel konstant. 
      • Meide Getränke mit Kohlensäure oder viel Fruchtsäure, scharf gewürzte Speisen, allzu fetthaltiges Essen sowie rohe Zwiebeln.
      • Ingwer wirkt gut gegen Übelkeit – du kannst ihn in Form von Tee zu dir nehmen.
      • Manchen Frauen hilft Vitamin B6 in Tablettenform gegen die Übelkeit. Die empfohlene Tagesdosis liegt bei 50 bis 100 Milligramm. 
      • Ernähre dich ausgewogen und achte auf genügend Protein, das in Fisch, Fleisch, Eiern und Milchprodukten enthalten ist. Iss frisches Obst und Gemüse sowie Getreideprodukte. 
      Neben einer gesunden und ausgewogenen Ernährung in der Schwangerschaft ist Entspannung eine wichtige Maßnahme gegen Schwangerschaftsübelkeit. Gegen Übelkeit hilft mitunter auch Akupunktur.

       Deine Checkliste für die 6. SSW

      • Trink viel
      • Ernähre dich gesund und ausgewogen
      • Sorge dafür, dass du ausreichend Bewegung hast
      • Informiere dich über Mittel gegen Übelkeit 
      • Plane mit einem Schwangerschaftskalender die nächsten Monate 

      Fazit: große Veränderungen in der 6. Schwangerschaftswoche

      Die 6. Schwangerschaftswoche hält für dein Baby enorme Entwicklungsschritte bereit. Im Körper der werdenden Mama stehen alle Zeichen auf Schwangerschaft, die hormonelle Umstellung kann dir zu schaffen machen. Aber die sechste Woche bietet auch Erfreuliches. Denn auf dem Ultraschallmonitor erkennst du, dass der Embryo in dir allmählich zum Menschen wird.

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